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Inklusive Pädagogik – (B.A.)

University of Bremen

Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften
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Disziplinen:
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Bewerbungsfrist: Juli 15
Jährliche Studiengebühr: Gratis -
Location: Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 36 Monate Beginn: Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Credits (ECTS): 180
Sprachen: Deutsch 
8.852389,53.107753

Lage University of Bremen

Das Studienfach Inklusive Pädagogik im Bachelorstudiengang „Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs“ bereitet auf eine Tätigkeit in inklusiven pädagogischen Arbeitsfeldern, insbesondere in inklusiven (Grund-)Schulen vor. Primäres Berufziel ist die Tätigkeit als Lehrkraft.

Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik an der Universität Bremen ermöglicht es Studierenden, Sonder- und Grundschulpädagogik zu kombinieren. Wird das Studienfach im Masterstudiengang fortgesetzt, so wird mit Abschluss des Masterstudiengangs eine Doppelqualifizierung für das Lehramt Sonderpädagogik und das Lehramt an Grundschulen erworben.

Studierende erwerben im Studienfach Inklusive Pädagogik pädagogisch-didaktische Kompetenzen zur Gestaltung von Schule sowie von Unterricht und Lehr-/Lernarrangements, welche die Verschiedenheit der Kinder produktiv nutzen. Insbesondere geht es dabei um Fragen von Beeinträchtigung und Befähigung, die im schulischen Kontext mit der Zuschreibung „sonderpädagogischen Förderbedarfs“ verknüpft sind. Das Studienfach ist primär anhand von Arbeitsfeldern für inklusionspädagogisches Handeln in der Schule strukturiert. Neben grundlegenden pädagogischen und didaktischen Fragen werden soziologische, entwicklungs-psychologische und diagnostische Fragen in den Blick genommen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Teamarbeit, Kooperation und Beratung.

Das Studienfach Inklusive Pädagogik ist eingebunden in den Dreifach-Bachelor mit Lehramtsoption „Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs“ und wird im Umfang eines großen Studienfaches studiert. Die Wahl des Studienfaches Inklusive Pädagogik an der Universität Bremen ermöglicht eine Kombination der beiden Lehramtsoptionen Sonderpädagogik und Grundschulpädagogik und kann in dem entsprechenden Masterstudiengang fortgesetzt werden. Mit Abschluss des Masterstudiengangs wird dann eine Doppelqualifizierung für das Lehramt Sonderpädagogik und das Lehramt an Grundschulen erworben.

Neben der lehramtsbezogenen Option steht den Studierenden nach Abschluss des Bachelor mit dem Studienfach Inklusive Pädagogik auch der Zugang zum Masterstudiengang „Erziehungs- und Bildungswissenschaft“ offen.


Inhalte

Das Studienfach Inklusive Pädagogik wird im Drei -Fach -Bachelor mit Lehramtsoption im Gesamtumfang von 51 CP studiert. Das entspricht dem Umfang eines großen Faches. Die Studierenden belegen neben der Inklusiven Pädagogik noch zwei Unterrichtsfächer (ein großes Fach und ein kleines Fach) und den Bereich Erziehungswissenschaft.

Studienverlaufsplan

Im Studienfach Inklusive Pädagogik (IP) belegen die Studierenden folgende Module:

1. Sem.

* Modul IP1: Grundlagen Inklusiver Pädagogik (9 CP)

2. Sem.

* Modul IP2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen (9 CP)
* Modul IP3: Inklusive Didaktik 1 (3 CP)

3. Sem.

* Modul IP3: Inklusive Didaktik 1, Fortsetzung (6 CP)
* Modul IP4: Förderschwerpunkte 1 (3 CP)

4. Sem.

* Modul IP4: Förderschwerpunkte 1, Fortsetzung (6 CP)

5. Sem.

* Modul IP5: Kooperation und Beratung (9 CP)

6. Sem.

* Modul IP6: Wahlvertiefung (6 CP)
* optional: Modul IP7 Bachelorarbeit (12 CP)

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im Studiengang M.Ed. IP werden drei Veranstaltungsformen systematisch genutzt, die sich in den Modulen jeweils gegenseitig ergänzen.

Erstens wird in Vorlesungen Basiswissen vermittelt. Diese Form der Lehre wird gezielt zur Einführung in bestimmte Themengebiete genutzt, wie die inklusive Pädagogik als Fachgebiet (Modul IP 1) oder die Grundlagen inklusiver Didaktik (Modul IP3).
Zweitens finden - zum Teil begleitend zu den Vorlesungen - vertiefende Seminare statt, in denen die Studierenden beispielhafte Frage- und Problemstellungen stärker selbstverantwortlich bearbeiten. Neben inhaltlichen Anregungen durch die Lehrenden und selbstständiger Erarbeitung vorbereitender Texte spielt hier der Austausch der Studierenden untereinander sowie die Reflektion in Bezug auf den eigenen Lernprozess und die Anwendung erworbenen Wissens eine wichtige Rolle.
Drittens arbeiten Studierende in einem Teil der Seminare weitgehend eigenständig und projektorientiert an speziellen Fragestellungen. Dies betrifft insbesondere die Wahlvertiefung (IP6), praktikumsbezogene Veranstaltungen (IP 2) und die Vertiefungen zu förderschwerpunktbezogenen Fragestellungen (IP4).

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im zweiten und sechsten Semester belegen die Studierenden Wahlvertiefungsveranstaltungen (Module IP2 und IP 6). Zur Wahl stehen hier vertiefende bezugswissenschaftliche, d.h. insbesondere soziologische und entwicklungspsychologische Aspekte.

Im dritten Semester (Modul IP 4) belegen die Studierenden zwei von vier Förderschwerpunkten. Zur Wahl stehen: Lernen, Emotional/ -Soziale Entwicklung, Geistige Entwicklung und Sprache. Die förderscherpunktbezogene Expertise wird in Vertiefungsmodulen erworben, die ‚quer’ zu der inklusionspädagogischen Grundqualifikation angelegt sind.

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche
sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit
verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste
pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen
Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und
Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen
ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach
angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen
Bereich.

Anforderungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung)

Weitere Voraussetzungen

Benötigter Abschluss: Abitur oder gleichwertig
Benötigte Berufserfahrung Nicht angegeben

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