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Integrierte Europastudien – (B.A.)

University of Bremen

Fachbereich Sozialwissenschaften
Bewerbungsfrist: September 15
Jährliche Studiengebühr: Gratis -
Location: Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 36 Monate Beginn: Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Credits (ECTS): 180
Sprachen: Deutsch 
8.852389,53.107753

Lage University of Bremen

Integrierte Europastudien sind ein interdisziplinärer Studiengang. Sein Gegenstand sind die sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Bedingungen,die politischen und gesellschaftlichen Triebkräfte sowie die ökonomischen und rechtlichen Mechanismen der Transformationen Europas in Vergangenheit und Gegenwart und die Prozesse seiner regionalen und politischen Integration.

Der Schwerpunkt liegt auf den Transformationsprozessen in Osteuropa, auf den Herausforderungen, vor welchen die Europäische Union aufgrund der Osterweiterung steht und auf der Umsetzung europäischer Politikfelder. Dabei nehmen Westeuropa, Polen und Russland einen zentralen Platz ein.

In den beiden Studienrichtungen Sozialwissenschaftliche Europastudien und Kulturhistorische Europastudien - letztere mit den Schwerpunkten Osteuropa/ Russland und Mitteleuropa/ Polen - wird eine sowohl fachwissenschaftliche wie auch geographische Fokussierung vorgenommen. Bei der Wahl der Studienrichtung Kulturhistorische Europastudien wird Sprachkompetenz in Russisch oder Polnisch vermittelt.


Inhalte

Im ersten Jahr werden Grundlagen sowohl im Integrationsbereich als auch in den beiden Studienrichtungen gelegt, im zweiten Jahr werden diese vertieft und es beginnt die individuelle Profilbildung, das dritte Studienjahr umfasst ein Auslandssemester im 5. Fachsemester und bietet erweiterte Wahlmöglichkeiten.

Zu Beginn des Studiums werden für alle Studierenden sowohl sozialwissenschaftliche als auch kulturhistorische Grundlagen gelegt. In einem Verzahnungsbereich werden diese Theorien und Methoden exemplarisch in konkreten Area- und Fallstudien zu West-, Mittel- und Osteuropa erprobt. Hinzu tritt bei Wahl der Studienrichtung Kulturhistorische Europastudien die Sprachausbildung in Russisch oder Polnisch. In dieser Studienrichtung ist das Auslandssemester an einer mittel- oder osteuropäischen Universität mit einem Sprach-Intensivkurs verpflichtend zu verbinden.

Im 2. und 3. Jahr werden Spezialisierungsmodule (Wahlpflichtbereich) zu unterschiedlichen Praxisfeldern angeboten: „Europäische Politiken“; „Gedächtnisorte“ und „Kommunikation und Öffentlichkeit“. Letztere umfassen ein Lehrangebot unter Nutzung neuer Informations- und Kommunikations-Technologien und des Online-Learning, die selbstgesteuertes Lernen mit neuen Medien obligatorisch machen. In dieser Studienphase ist auch das verpflichtende achtwöchige Praktikum angesiedelt.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Pflichtbereich werden grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen in der sozialwissenschaftlichen und kulturhistorischen Studienrichtung und in den Grundlagen der Europäischen Transformation und Integration gelegt. Folgende Module umfasst der Pflichtbereich:

* Europäische Transformation und Integration,
* Soziologische Theorien,
* Kulturgeschichte,
* Sozialwissenschaftliche Methoden,
* Kultur und Literatur in Europa,
* Einführung in die vergleichende europäische Politikwissenschaft sowie
* ein Abschlussmodul mit der Bachelorarbeit und einem Kolloquium im 6. Fachsemester.

Im Wahlpflichtbereich 1 werden spezifische Kenntnisse und Kompetenzen in der gewählten Studienrichtung vermittelt. In der Studienrichtung Sozialwissenschaftliche Europastudien sind das Modul Länder- und Area-Studies Westeuropas/Deutschland sowie weitere Module und Lehrveranstaltungen aus Politikwissenschaft, Recht, und Soziologie im 1. bis 4. Fachsemester zu besuchen. In der Studienrichtung Kulturhistorische Europastudien ist das Modul Länder und Area-Studies Osteuropa/Russland bzw. Polen zu besuchen. Zusätzlich müssen die im Schwerpunkt Osteuropa/Russland vier Sprachmodule Russisch bzw. im Schwerpunkt Mitteleuropa/Polen vier Sprachmodule Polnisch studiert werden bzw. bei entsprechenden Vorkenntnissen ein Ersatzprogramm absolviert werden.

In beiden Studienrichtungen sind innerhalb des Wahlpflichtbereich 1 auch zwei Praxismodule in einem der drei angebotenen Praxisbereiche (EU-Politics and Policy-Making, Gedächtnisorte oder Kommunikation und Öffentlichkeit) zu absolvieren. Die Module werden im 4. und 6. Fachsemester angeboten, sind projektförmig organisiert und stehen im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Pflichtpraktikum. Sie sollen auch genutzt werden, um Themen für die Abschlussarbeit zu entwickeln. Bestandteil des Wahlpflichtbereich 1 ist auch das obligatorische Auslandssemester.
Im Wahlpflichtbereich 2 sind Module und Lehrveranstaltungen im Bereich General Studies zu besuchen sowie ein Praktikum durchzuführen.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

* Vorlesung: Die Vorlesung, unterstützt durch selbstorganisiertes Lernen, Tutorien bzw. Übungen stellt einen europawissenschaftlichen Themenbereich unter Aufarbeitung von Datenmaterial und wissenschaftlicher Literatur im Zusammenhang dar.
* Seminar: Das Seminar führt durch aktive Mitarbeit der Studierenden in die fachlichen Probleme, Arbeitsweisen, Methoden und Ansätze ein. Es dient der Erschließung wissenschaftlicher Literatur und /oder der intensiven Behandlung eines fachspezifischen Themas im Studium. Die Studierenden bearbeiten in der Regel einen Teilbereich des Seminarthemas und erbringen damit den Nachweis ihrer Fähigkeit zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit. Durch Einsatz von Respondenzen (Koreferaten) wird Teamarbeit gefördert. Englischsprachige Seminare entwickeln die Fähigkeit zur Kommunikation in der Fachsprache Englisch. Ab dem dritten Studienjahr treten auch polnisch- und russischsprachige Lehrveranstaltungen für die entsprechenden Studienrichtungen hinzu.
* Kurse: Die Kurse dienen der konzentrierten Wissensvermittlung in didaktisch reflektierter Form. Angeleitete aber selbständig durchzuführende Recherchen gehören zum Ar-beitsprofil.

Folgende besonderen Lehrformen werden darüber hinaus angeboten:

* Module zu Praxisfeldern: In zweisemestrigen Modulen zu Praxisfeldern müssen Studierende im 2. und 3. Studienjahr praktische Aufgabenstellungen bewältigen. In Modulen zu Area-Studies sind komplexe sozialwissenschaftliche und kulturhistorische Fragestellungen zu bearbeiten.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen Studienrichtung 1:

Sozialwissenschaftliche Europastudien (Schwerpunkte: Veranstaltungen aus Politik, Soziologie, Jura);
Studienrichtung 2: Kulturhistorische Europastudien (Schwerpunkte Mitteleuropa/Polnisch oder Osteuropa/Russisch)

In den beiden Studienrichtungen wird eine sowohl fachwissenschaftliche wie auch geographische Fokussierung vorgenommen. In den Schwerpunkten Russland bzw. Polen wird die Sprachausbildung fortgeführt.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Haupt- oder Vollfachs. Sie umfassen 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Praktikum

8 Wochen in Deutschland oder im Ausland Auslandssemester Das fünfte Semester wird als verpflichtendes Auslandssemester absolviert.

Prüfungen und Prüfungsformen

in der Regel Modulprüfungen; Klausur, Referat/Hausarbeit, Literaturbericht u.ä.

Anforderungen

Das Bachelorprogramm Integrierte Europastudien richtet sich an deutsche und ausländische Studienbewerber mit Interesse an der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Europas. Dabei spielt neben Westeuropa der ost- und mitteleuropäische Raum eine herausragende Rolle.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung)
Englischkenntnissen auf dem Niveau B 2 des Europäischen Referenzrahmens.

Weitere Femdsprachenkenntnisse

* Schwerpunkt Westeuropa: Westeuropäische Fremdsprache, Kompetenzniveau B1 des Europäischen Referenzrahmens
* Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa: Russisch oder Polnisch, Kompetenzniveau A1 des Europäischen Referenzrahmens

Nachweis Zugangsvoraussetzungen Selfassessment

Die Teilnahme am Selfassessment des Studienfaches müssen Sie bei der Antragstellung versichern.

Sprachnachweis über Abitur (nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt)
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenzen A1, A2 und B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen:
A1-Nachweis: 1 Jahr Sprachkurs in der Schule ohne Mindestnote;
A2-Nachweis: 3 Jahre Sprachunterricht mit 5 Pkt.Gk/5 Pkt.Lk;
B1-Nachweis: 7 Jahre Sprachunterricht bis Ende 12. Klasse mit 8 Pkt.Gk / 7 Pkt.Lk
Dabei wird entweder die Zensur in der Abiturprüfung oder der Durchschnitt der im Abitur ausgewiesenen Halbjahres-Noten eines fremdsprachlichen Faches zugrunde gelegt. Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen.

B2- und C1-Nachweise sind nur über anerkannte Sprachtests und Sprachzertifikate möglich.

Sprachnachweis über Sprachtest (nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt)
Das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) und kooperierende Kulturinstitute bieten gegen einen Kostenbeitrag von ca. 30 EUR Sprachtests zum Nachweis der Fremdsprachenkenntnisse an.

Sprachnachweis über Zertifikat

Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen überZertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.

Sprachkenntnisse über Vorstudium

Sprachkenntnisse in Russisch oder Polnisch können in einem kostenpflichtigen Vorstudium (Propädeutikum) vor Studienbeginn erworben werden.

Weitere Voraussetzungen

Benötigter Abschluss: Abitur oder gleichwertig
Benötigte Berufserfahrung Nicht angegeben

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