| Bewerbungsfrist: | Juli 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 36 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 180 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Es gibt heute kaum noch einen Bereich von Kultur und Gesellschaft, der nicht von Medienkommunikation durchdrungen wird. Nicht nur Medieninstitutionen im engeren Sinne sind Triebkräfte und Getriebene des gegenwärtigen medialen Wandels. Auch in anderen Branchen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Unternehmen vor der Herausforderung, sich immer neue mediale Kommunikationswerkzeuge zu Nutze zu machen und für ihre Zwecke einzusetzen. In der Folge entstehen ganz neue berufliche Tätigkeitsfelder, die ein fundiertes Verständnis medial vermittelter Kommunikationsprozesse erfordern.
Im Hinblick darauf integriert der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft eine breite kommunikations- und medienwissenschaftliche Grundlagen- sowie Metho-denausbildung einerseits und eine gestufte medienpraktische Ausbildung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen andererseits. Dieses Doppelprofil soll Studierende zu einer integrativen Betrachtungsweise von Medienkommunikation als technisch vermitteltem Prozess und sozialem und kulturellem Phänomen befähigen.
Das Studiengangskonzept nimmt die unter dem Aspekt der Mediatisierung von Kultur und Gesellschaft diskutierten Transformationsprozesse im Medienbereich ernst, indem es jenseits der Trennung von öffentlicher Massenkommunikation und ‚neuen’ Formen interpersonaler Medienkommunikation bewusst übergreift und eine integrative Perspektive auf die Digitalisierung, Globalisierung und Ökonomisierung medial vermittelter Kommunikation vermittelt. Dieser Fokus auf öffentliche und personale Kommunikation gleichermaßen erweitert die Perspektive der traditionellen Kommunikations- und Medienwissenschaft ohne auf die notwendige kommunikations- und medienwissenschaftliche Grundlagenausbildung zu verzichten.
Gemäß dem an der Universität Bremen zum Wintersemester 2010/2011 neu eingeführten 2- Fach-Bachelors nach dem sogenannten "Equal-Modell" wird der Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft in Kombination mit einem weiteren Fach studiert, entweder als Erstfach mit Profilbereich und einem Umfang von 120 CP oder als Zweitfach ohne Profilbereich und mit einem Umfang von 60 CP. Unter Berücksichtigung des jeweils zweiten Studienfachs sowie von Praxis- und Prüfungsphasen sind beide Studienvarianten gemäß der derzeitigen Allgemeinen Prüfungsordnung der Universität Bremen für Bachelor-Studiengänge in der Regelstudienzeit von drei Jahren bzw. sechs Semestern nur als Vollzeitstudium zu absolvieren.
Im ersten Studienjahr wird die Basis für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit medial vermittelten Kommunikationsprozessen gelegt. Die Studierenden erwerben ein grundlegendes kommunikations- und medienwissenschaftliches Begriffs- und Theorieverständnis und werden in verwandte technik- und sozial- bzw. wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen eingeführt.
Das zweite Studienjahr widmet sich der fachspezifischen Methodenausbildung, sowie einer vertiefenden Auseinandersetzung mit medienanalytischen und medienpraktischen Fragestellungen am Beispiel aktueller und historischer Medienphänomene. Dabei liegt der Schwerpunkt auf projektorientiertem Lernen in Kleingruppen.
Das dritte Studienjahr dient der fachlichen Spezialisierung. Im Fokus steht die eigenständige Übertragung des im ersten und zweiten Studienjahr erworbenen Fach- und Methodenwissens auf konkrete Themen- und Problemfelder. Hierbei erlaubt das Doppelprofil des Studiengangs Wahlmöglichkeiten zwischen einem stärker forschungsorientierten Theoriestudium bzw. einem begleiteten Praxissemester in einem kooperierenden Medienunternehmen aus der Region und darüber hinaus.
In der Studienvariante "Erstfach" besteht im dritten Studienjahr die Möglichkeit, zwischen einer Profilbildung im Bereich Medienpraxis oder Medienanalyse zu wählen. Je nach Schwerpunktsetzung liegt der Fokus dabei auf der Vorbereitung auf ein weiterführendes Master-Studium durch ein vertiefendes Theoriestudium oder aber auf einer fundierten medienpraktischen Ausbildung im Rahmen eines begleiteten Praxissemesters in einem kooperierenden Medienunternehmen. Die Festlegung auf eine der Spezialisierungsrichtungen erfolgt am Ende des zweiten Studienjahres und wird durch entsprechende Beratungsangebote vorbereitet.
Bei Interesse können auch Studierende des medienpraktischen Schwerpunkts an den Vorbereitungsveranstaltungen für ein Masterstudium teilnehmen und diese dann als General Studies abrechnen. Dies soll auch nach dem Praxissemester die Möglichkeit der Orientierung auf ein weiterführendes Masterstudium sicherstellen.
Zur weiteren Profilbildung sind daneben verteilt über die gesamte Studiendauer Leistungen im Bereich der General Studies im Umfang von 30 CP zu erbringen, die ebenfalls dem Profilbereich zuzurechnen sind. Hierbei können die Studierenden auf Lehrveranstaltungen aus dem Pool der Universität bzw. des Fachbereichs 9 zurückgreifen. 12 CP sind in den Pflichtbereichen Methoden-, Kommunikations- und Sozialkompetenz nachzuweisen, die studien- und berufsrelevante Schlüsselqualifikationen vermitteln (Wissenschaftliches Arbeiten, Moderation, Präsentations- und Organisationskompetenzen). Weitere 12 CP erwerben die Studierenden nach freier Wahl aus allgemeinbildenden oder künstlerisch-praktischen Angeboten (wie Chor und Orchester), aus der Ökonomie und Rechtswissenschaft, aus Sprachkursen oder weiteren Veranstaltungen im Sinne eines "Studium Generale".
Bis zum Ende des zweiten Studienjahres ist zudem ein Berufspraktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen nachzuweisen. Dieses soll helfen, die theoretisch bzw. analytisch orientierte Perspektive auf den Gegenstand der Medienkommunikation in der persönlichen Auseinandersetzung auf konkrete medienpraktische Problemstellungen zu übertragen und eine eigene Perspektive auf das Berufsfeld "Medienkommunikation" zu entwickeln. Das Praktikum wird als betreutes Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit realisiert, wobei die Studierenden bei Vor- und Nachbereitung auf umfassende Beratungsangebote zurückgreifen können.
Abgeschlossen wird die Profilbildung durch die Bachelor-Arbeit am Ende des dritten Studienjahres. Bei Interesse ist eine praxisbezogene Abschlussarbeit ggf. in Kooperation mit einem Medienunternehmen möglich.
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung)
| Benötigter Abschluss: | Abitur oder gleichwertig |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
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