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Kunst-Medien-Ästhetische Bildung – (B.A.)

University of Bremen

Fachbereich Kulturwissenschaften
Bewerbungsfrist: Juli 15
Jährliche Studiengebühr: Gratis -
Location: Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 36 Monate Beginn: Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Credits (ECTS): 180
Sprachen: Deutsch 
8.852389,53.107753

Lage University of Bremen

Das Studienprogramm Kunst-Medien-Ästhetische Bildung führt die Kernwissenschaften Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Kunstpädagogik gemeinsam mit künstlerisch ästhetische Praxis zu einem integrativen Studienangebot zusammen.

Das Studium vermittelt umfassende kulturhistorische, gattungs- und medienspezifische Kenntnisse von ästhetischen Produkten und Kunstwerken, ihren Entstehungsbedingungen und den gesellschaftlichen Zusammenhängen, innerhalb derer sie in Wechselbeziehungen zu anderen Objekten, Produktgestaltungen und Inszenierungen stehen. Im Feld der Kunstwissenschaft und Medienästhetik werden insbesondere auch Bedingungen und Wirkungen von Wahrnehmung in künstlerischer und medialer Produktion und Prozessen in visueller Kultur, sowie in Raum und Architektur thematisiert.

In dem Studium erschränken sich die in diesen Arbeitsbereichen angelegten Potentiale zur Analyse, Kontextualisierung und Vermittlung künstlerischer und medialer Gegenstände und Prozesse. Die integrative Verschränkung der Kernwissenschaften zielt darauf, insbesondere auch den zeitgenössischen Formen künstlerischer Produktion und ihrer Vermittlung Rechnung zu tragen und ihre ästhetischen, materiellen und medialen, ihre sinnbildenden und reflexiven Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen. Das Studienprogramm „Kunst-Medien-Ästhetische Bildung“ setzt auf interdisziplinäre Bildung. In der Praxis der Forschung und Lehre werden künstlerische und mediale Gegenstände und Praktiken im Zusammenhang ihrer Geschichten mit dem Instrumentarium kunst- und medienwissenschaftlicher Zugänge analysiert, historisch und kulturell kontextualisiert und im Hinblick auf Formen innovativer Kunst- und Kulturvermittlung in unterschiedlichen formellen und informellen Bildungssituationen weiter untersucht. Die künstlerische Praxis wird dabei im Sinne einer eigenständigen und eigenwertigen Form ästhetischen Forschens in das Studienkonzept für alle Studienrichtungen Studienschwerpunkte (Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft, schulische und außerschulische Vermittlung bzw. ästhetische Bildung) integriert.

Ein Schwerpunkt liegt in der Analyse und Erprobung von Umgangsstilen und Anordnungsmodellen im Zusammenhang mit konkreten Projekten in Präsentationsinstitutionen wie Museum oder Ausstellung. Weiter bietet das Studium das Erlernen, Erproben und die didakti­sche Reflexion vielfach mediengestützter Vermittlungsstrategien von künstlerischen Gestaltun­gen und kunsttheoretischen Inhalten in der Schule, im Museum und Ausstellungswesen. Im Feld der Kunstpädagogik wird der Arbeitsbereich Ästhetische Bildung und Fachdidaktik vertieft. Die Befähigung zu eigener künstlerischer Praxis wird darin ebenso gefördert wie ein kritisch reflexiver und produktiver Umgang mit Medien.

Die organisatorische Zusammenfassung in einem BA-Studiengang hat für die Fachrichtungen Vorteile. Die Studierenden mit fachwissenschaftlicher Orientierung werden auch mit Fragen der künstlerischen Praxis und Ver­mittlung konfrontiert. Die pädagogisch interessierten Studierenden erwerben umfas­sende fachwissenschaftliche Kenntnisse, die die Basis für eine produktive Aus­einandersetzung mit ästhetischer Bildung, Fachdidaktik und ihrer praktischen Umsetzung liefern.


Inhalte

Das Studium vermittelt umfassende kulturhistorische und gattungs- wie medienspezifische Kenntnisse von ästhetischen Produkten und Kunstwerken, ihren Entstehungsbedingungen und den gesellschaftlichen Kontexten, innerhalb derer sie in Wechselbeziehungen zu anderen Objekten, Produktgestaltungen und Inszenierungen stehen. Im Feld der Kunstwissenschaft werden insbesondere auch Bedingungen und Wirkungen von Wahrnehmung in künstlerischer Produktion und Prozessen in visueller Kultur, sowie in Raum und Architektur thematisiert. Im Schwerpunkt Lehramt werden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Fachdidaktik Kunst und zur eigenständigen künstlerischen und medialen Arbeit vermittelt.

Studienverlaufsplan

Die BA - Ausbildung verbindet kunstgeschichtliche, kunst-, kultur- und gesellschaftstheoretische, kommunikations- und medienwissenschaftliche sowie Anteile der Genderforschung mit dem Erlernen praktischer Fähigkeiten. Das Studium endet mit der Anfertigung einer BA-Arbeit.

Das Studienmodell (Studienbeginn ab WS 2008/2009) besteht für den Studienschwerpunkt Kunstwissenschaft (Nichtlehramt) aus 6 Pflichtmodulen (Propädeutikum / Gegenstände und Institutionen / Kunstgeschichte / Mediengeschichte / Ästhetik / Abschlussmodul ) und 2 Pflichtmodulen aus dem General Studies Bereich (Kunst-Medien-Museum-Pädagogik / Praktikumsmodul und Kunstvermittlung).

Das Studienmodell (Studienbeginn ab WS 2008/2009) besteht für den Studienschwerpunkt Lehramt aus 6 Pflichtmodulen (Propädeutikum / Grundkurs künstl.-mediale Fachpraxis / Kunst-Medienpraxis-Projekt-Aufbau / Kunst-Medienpraxis-Projekt-Spezialisierung / Ästhetik / Abschlussmodul ), 2 Wahlpflichtmodulen ( Kunstgeschichte, -theorie / Mediengeschichte, -theorie) und 2 Pflichtmodulen aus dem Professionalisierungsbereich (Kunst-Medien-Museum-Pädagogik / Praktikumsmodul und Kunstvermittlung) .

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Die Verteilung der Pflicht- und Wahlpflichtfächer bitte dem Studienverlaufsplänen entnehmen.

Für das Studium Kunstwissenschaft/Kunstpädagogik mit dem Schwerpunkt Lehramt Grund-, Sekundarschule und Gymnasium sind nur bestimmte Fächerverbindungen möglich (siehe Abschnitt 'Fächerkombinationen').

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Zu den Formen der Lehre zählen Seminare und Vorlesungen, Kurse, Praktische Übungen und Exkursionen. Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen Studienschwerpunkte/Vertiefungsrichtungen sind:

* Geschichte, Gegenwart und Theorie der Künste und Architektur
* Geschichte, Gegenwart und Theorie der technischen Medien
* Ästhetische Bildung/Kunstvermittlung
* Fachdidaktik Kunst (nur Schwerpunkt Lehramt)
* Geschlechterdiskussion in Lehre und Forschung
* Künstlerische und mediale Fachpraxis (nur Schwerpunkt Lehramt)

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Haupt- oder Vollfachs. Sie umfassen 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.

Zum General Studies Bereich zählen Module, in denen folgendes erlernt und praktiziert wird:

* Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
* Formen der Kommunikation und der Präsentation
* Allgemeine Formen der Kunstvermittlung in Theorie und Praxis
* Museumspädagogische Übungen

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche
sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

Professionalisierungsbereich für fachbezogene Bildungswissenschaften (Elementarbereich, Grund- und Sekundarschule)

* Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
* Formen der Kommunikation und der Präsentation
* Allgemeine Formen der Kunstvermittlung in Theorie und Praxis
* Museumspädagogische Übungen
* Fachdidaktik
* Ästhetische Bildung

Professionalisierungsbereich (Gymnasium und berufsbildende Schulen)

* Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
* Formen der Kommunikation und der Präsentation
* Allgemeine Formen der Kunstvermittlung in Theorie und Praxis
* Museumspädagogische Kenntnisse und Übungen
* Fachdidaktik

Praktikum

Pflichtbestandteil des Studiums ist ein sechswöchiges Praktikum, das vom Studiengang betreut wird.

Auslandssemester

Es wird den Studierenden in der Grundlagenphase empfohlen, ein einsemestriges Studium im Ausland zu absolvieren. Die Studierenden haben die Möglichkeit an den internationalen Partneruniversitäten der Universität Bremen kompatible Module zu studieren.

Prüfungen und Prüfungsformen

Prüfungen können in den folgenden Formen durchgeführt werden:

* mündliche Prüfung von ca. 30 Minuten Dauer,
* Klausur von mindestens 60 Minuten und maximal 180 Minuten Dauer,
* schriftlich ausgearbeitetes Referat mit Vortrag in der Lehrveranstaltung (ca. 10-15 Seiten /Propädeutikum: ca. 5-10 Seiten)
* Hausarbeit ca. 15 Seiten (Propädeutikum: ca. 5-10 Seiten)
* Studienarbeit ca. 15 Seiten,
* Projektarbeit und Projektbericht mit einem eigenen Beitrag von mindestens 15 Seiten
* Praktische Arbeit zur Kunst- und Kulturvermittlung mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 10-15 Seiten/Propädeutikum: ca. 5-10 Seiten)
* Künstlerische/mediale Arbeit mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 10-15 Seiten)

Besonderheiten Studium / Sonstiges

* Es kann auch der Studienschwerpunkt Kunstpädagogik außerschulisch (Nur als Hauptfach!) gewählt werden (siehe Studienverlaufsplan HF)
* Für Studierende mit dem Studienziel "Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen" und "Lehramt an Grund- und Sekundarschulen" (Kunstpädagogik) ist die Vorlage und die positive Bewertung einer Kunstmappe im Rahmen der Modulprüfung von Modul 2 Voraussetzung für die Belegung des Moduls 7.
* Das sowohl für Studierende mit dem Studienziel „Lehramt an Gymnasien und und Gesamtschulen“/"Lehramt an Grund- und Sekundarschulen" wie auch für Studierende mit dem Studienziel „Kunstwissenschaft (Nichtlehramt)“ verpflichtende 6-wöchige Praktikum im Rahmen des Moduls „Kunstvermittlung in Theorie und Praxis“ (vgl. Modul 11/11b) wird in der Schule (Studienrichtung Kunstpädagogik) bzw. in einer kulturellen Institution (Studienrichtung Kunstwissenschaft (Nichtlehramt)) absolviert. Es wird mit einem Seminar vorbereitet und ausgewertet. Näheres regelt die Praktikumordnung.

Anforderungen

Formale Voraussetzung ist ein Zeugnis über die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur).

Der Studiengang Kunst-Medien-Ästhetische Bildung ist zulassungsbeschränkt, d.h. die Anzahl der Studienplätze ist begrenzt und die Zulassung zum Studium erfolgt nach der Durchschnittsnote des Abiturzeugnisses oder der Wartezeit. Die Grenzwerte aus den Bewerbungsverfahren der letzten drei Jahren (NC-Werte) sind im Internet auf der Seite der Datenbank Studium bei den Fach­infor­ma­tio­nen über BA Kunstwissenschaft/Kunstpädagogik (alter Name des Studienganges) zu finden.

Weitere Voraussetzungen

Benötigter Abschluss: Abitur oder gleichwertig
Benötigte Berufserfahrung Nicht angegeben

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