| Bewerbungsfrist: | September 15 | ||
| Jährliche Studiengebühr: | Gratis - | ||
| Location: | Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴ | ||
| Dauer: | 36 Monate | Beginn: | Oktober |
| Unterrichtsform: |
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| Studienart: |
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| Credits (ECTS): | 180 | ||
| Sprachen: | Deutsch | ||
Das Studienangebot Sportwissenschaft / Sozialer Wandel und Entwicklung im und durch Sport reagiert auf einen komplexen Veränderungsprozess und Strukturwandel des modernen Sports, der sich in vielfältigen Aspekten und Problemlagen artikuliert und mit Veränderungs- und Transformationsprozessen in der gesellschaftlichen Umwelt des Sports korrespondiert. Der Sport verkörpert sozialen Wandel wie er zugleich eine Reaktion auf ihn darstellt und eine funktionale Rolle in ihm übernimmt. Im Zuge dieses Transformationsprozesses hat sich in fundamentaler Weise die gesellschaftliche Bedeutung des modernen Sports verändert, so dass von einer kulturellen Aufwertung des Sports und einer Konvergenzbewegung von Sport und Gesellschaft gesprochen werden kann. Zugleich ist der Sport in modernen Gesellschaften zu einer Querschnittsnachfrage geworden, dessen Verpflichtungs- und Inklusionsforderung sich kaum noch jemand entziehen kann und dessen Heilsversprechen und Erregungspotenzialen sich kaum noch jemand entziehen will. Nicht zuletzt hat sich der moderne Sport aber im Zuge dieses sozialen Wandlungsprozesses von Beschränkungen einer allein der Jugendlichkeit und den jungen Erwachsenen vorbehaltenen Freizeitbeschäftigung emanzipiert. Sportliche Betätigungen stellen heute insofern einen integralen Bestandteil des gesamten Lebenszyklus’ dar und werden inzwischen entsprechend in allen Alterstufen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter nachgefragt bzw. umgekehrt an die Individuen zunehmend als Forderung und Heilsversprechen im Krisenszenario der Moderne herangetragen. Im Kosmos individueller Körperlichkeit zwischen der Ekstase des Sexuellen und den Mühen der Arbeit scheint der Sport somit seinen Platz in einer Ökonomie der lustvollen Verschwendung, der alltäglichen Körperhygiene, der ästhetischen Formung und der disziplinären Kontrolle des Körpers gefunden zu haben. Das Bachelor-Komplementärfachangebot „Sport Studies / Sozialer Wandel und Entwicklung im und durch Sport“ versucht, dabei auf die spezifischen körperthematischen Erkenntnismöglichkeiten des Sportiven abstellend, diesen Wandlungsprozess des modernen Sports auf der Ebene seiner gesellschaftlichen wie individuellen Folgen abzuschätzen, seine entwicklungsfördernden Potenziale herauszuarbeiten und diese in konzeptionelle Entwürfe altersspezifischer Praxis umzusetzen. Innerhalb des Komplementärfachangebots soll dieses Ziel über ein zweifaches Studienprofil (Wahlpflichtbereich I und II) erfolgen:
* Zum Einen wird unter dem Titel, „Sportentwicklung und sozialer Wandel“ ein eher theoretisches und forschungsorientiertes Ausbildungsangebot mit einem sozial- und kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt zur Analyse der Bedeutung und Entwicklung des modernen Sports gleichsam als einer Form der Verkörperung von sozialem Wandel vorgelegt werden.
* Zum Anderen wird unter dem Titel, „Entwicklungsförderung durch Sport im Wandel der Lebensaltersstufen“ ein zweiter, eher praktisch und berufsorientierter Schwerpunkt vorgelegt werden, der das Thema Entwicklung und sozialer Wandel auf der Ebene biographischen Wandels im Sinne der Möglichkeit sportspezifischer Entwicklungsförderung in unterschiedlichen Altersstufen aufnimmt.
Auf diese Weise wird ein Studienkonzept angeboten, in dem der Gegenstand „moderner Sport“ über das Thema „Sozialer Wandel und Entwicklung im und durch Sport“ sowohl hinsichtlich der gesellschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen von Wandel und Entwicklung im Sport als auch hinsichtlich seiner lebensgeschichtlichen Bedeutung als Wandel auf der Ebene individueller Erfahrung und Entwicklung durch Sport bearbeitet werden kann. Beide Studienprofile werden in der hier vorgestellten Komplementärfachvariante als alternative Wahlpflichtbereiche ab dem 3. Semester angeboten. Mit einer solchen Studienkonzeption schließt die Universität Bremen eine Ausbildungs- und Qualifizierungslücke innerhalb der bundesweiten sportwissenschaftlichen Ausbildungsangebote, die sowohl hinsichtlich einer kultur- und sozialwissenschaftlichen Ausrichtung als auch in Bezug auf die Thematik von Sport in verschiedenen Lebensaltern erkennbar ist. Mit dem Thema „Sozialer Wandel und Entwicklung im und durch Sport“ in der Variante der hier skizzierten Themenschwerpunkte wird darüber hinaus zugleich in hervorragender Weise die Interdisziplinarität des Faches zur Geltung gebracht, da deren Bearbeitung in Forschung und Lehre sowohl medizinische, trainings- und bewegungswissenschaftliche wie auch sozial- und kulturwissenschaftliche, pädagogische, historische und philosophische Kenntnisse erforderlich macht. Auf dem Hintergrund der Aufwertung lebenslangen Sporttreibens bis ins hohe Alter einerseits und dem der enormen Entwicklungsdynamik des modernen Sports andererseits haben die in diesem Studium wissenschaftlich ausgebildeten Experten hinsichtlich der genannten Ausbildungsschwerpunkte außerdem auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft mit guten Chancen zu rechnen.
Das Studium ist in ein Basisstudium und ein Aufbaustudium mit zwei Spezialisierungsmöglichkeiten (I und II) unterteilt, wobei die Module des Basisbereichs im ersten Studienjahr und die Module des Aufbaubereichs (Wahlpflichtbereich I oder II) im zweiten und im dritten Studienjahr absolviert werden sollen. Die Fachdisziplinen sind differenziert in die Bereiche Sport und Lernen, Bewegen und Trainieren, Körper und Bewegung sowie Sport und Gesellschaft. Über die Seminare hinaus werden außerdem Module zur reflexiven Körper- und Sportpraxis angeboten. Sie umfassen sowohl ausgewählte Bewegungsfelder wie auch Sommer- und Wintersportangebote in spezifischen Herangehensformen.
Pflicht- und Wahlpflichtbereich
Das Studium besteht aus Pflicht- und Wahlpflichtanteilen. Den Pflichtbereich bilden die Module 1-2 des ersten Studienjahres (Basisstudium). Diese umfassen eine problemorientierte Einführungsphase in das Studium der Sportwissenschaft, die sowohl Einführungsseminare in die Fachdisziplinen der Sportwissenschaft wie eine Einführung in eine reflexive Sportpraxis umfasst. In den Studienjahren 2 und 3 folgt dann der Wahlpflichtbereich, der es den Studierenden ermöglichen soll innerhalb des Komplementärfachstudiums eine Spezialisierung vorzunehmen.
Studienschwerpunkte und Spezialisierungsmöglichkeiten
Spezialisierungen können im zweiten und dritten Studienjahr in den Wahlpflichtbereichen I: „Sportentwicklung und sozialer Wandel“ und II: „Entwicklungsförderung durch Sport im Wandel der Lebensaltersstufen“, vorgenommen werden. Hier sind exemplarische Vertiefungen in Modulen der Fachdisziplinen sowie der reflexiven Fachpraxis vorgesehen, die eine individuelle Schwerpunktsetzung abhängig von angestrebten Berufsfeldern ermöglichen.
Lehrveranstaltungs- und Lehrformen
Es überwiegen Lehrformen, in denen sich Studierende aktiv an der Gestaltung der Lehrveranstaltung beteiligen können. Das Lehrprofil ist durch Interdisziplinarität und die Verbindung von Theorie und Praxis gekennzeichnet. Lehrveranstaltungen werden in Form von Seminaren, Fachpraktischen Übungen, Projekten und Exkursionen angeboten. Projekte dienen dabei der anwendungsorientierten Einübung konzipierender, planerischer und evaluativer Prozesse. Das Ziel ist es, dass die Studierenden abgegrenzte Teilprobleme des Projekts, die einen theoretischen oder praktischen Beitrag zur Lösung der Projektaufgabe liefern, bearbeiten. Einzelne Module enthalten Exkursionen. Dies sind Veranstaltungen, in denen ein wissenschaftlich vorbereitetes Themengebiet außerhalb der Universität bearbeitet wird. Exkursionen werden regelhaft insbesondere in Lehrveranstaltungen zu den Themengebieten Winter- und Sommersport durchgeführt.
Lehrangebot
Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis
Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer
Das Studium besteht aus Pflicht- und Wahlpflichtanteilen. Den Pflichtbereich bilden die Module 1-2 des ersten Studienjahres (Basisstudium). Diese umfassen eine problemorientierte Einführungsphase in das Studium der Sportwissenschaft, die sowohl Einführungsseminare in die Fachdisziplinen der Sportwissenschaft wie eine Einführung in eine reflexive Sportpraxis umfasst. In den Studienjahren 2 und 3 folgt dann der Wahlpflichtbereich, der es den Studierenden ermöglichen soll innerhalb des Komplementärfachstudiums eine Spezialisierung vorzunehmen.
Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil
Es überwiegen Lehrformen, in denen sich Studierende aktiv an der Gestaltung der Lehrveranstaltung beteiligen können. Das Lehrprofil ist durch Interdisziplinarität und die Verbindung von Theorie und Praxis gekennzeichnet. Lehrveranstaltungen werden in Form von Seminaren, Fachpraktischen Übungen, Projekten und Exkursionen angeboten. Projekte dienen dabei der anwendungsorientierten Einübung konzipierender, planerischer und evaluativer Prozesse. Das Ziel ist es, dass die Studierenden abgegrenzte Teilprobleme des Projekts, die einen theoretischen oder praktischen Beitrag zur Lösung der Projektaufgabe liefern, bearbeiten. Einzelne Module enthalten Exkursionen. Dies sind Veranstaltungen, in denen ein wissenschaftlich vorbereitetes Themengebiet außerhalb der Universität bearbeitet wird. Exkursionen werden regelhaft insbesondere in Lehrveranstaltungen zu den Themengebieten Winter- und Sommersport durchgeführt.
Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen
Spezialisierungen können im zweiten und dritten Studienjahr in den Wahlpflichtbereichen I: „Sportentwicklung und sozialer Wandel“ und II: „Entwicklungsförderung durch Sport im Wandel der Lebensaltersstufen“, vorgenommen werden. Hier sind exemplarische Vertiefungen in Modulen der Fachdisziplinen sowie der reflexiven Fachpraxis vorgesehen, die eine individuelle Schwerpunktsetzung abhängig von angestrebten Berufsfeldern ermöglichen.
General Studies
I Prüfungen und Prüfungsformen Jedes Modul muss mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Typische Prüfungsformen sind Klausur, mündliche Prüfung, Studien- oder Hausarbeit, sportpraktische Prüfung, Portfolio und Projektbericht. Das Studium schließt mit der Bachelorarbeit ab und einem Kolloquium, in dem die Arbeit präsentiert und verteidigt wird.
Besonderheiten Studium / Sonstiges Studienvoraussetzungen
Neben den formalen Voraussetzungen (allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung, z.B. Abitur oder Einstufungsprüfung) ist ein ärztliches Attest vorzulegen, in dem bestätigt wird, dass keine gesundheitlichen Bedenken gegen die Aufnahme eines Sportstudiums bestehen.
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung)
Nachweis des Sportabzeichens und ärztliche Bescheinigung über die Sporttauglichkeit.
| Benötigter Abschluss: | Abitur oder gleichwertig |
| Benötigte Berufserfahrung | Nicht angegeben |
You can contact Prof. Dr. Dr. Monika Fikus to ask a question about Sportwissenschaft at University of Bremen.
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