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Wirtschaftswissenschaft – (B.Sc.)

University of Bremen

Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft
Bewerbungsfrist: Juli 15
Jährliche Studiengebühr: Gratis -
Location: Bremen / Deutschland / Karte anzeigen ▾ Karte ausblenden ▴
Dauer: 36 Monate Beginn: Oktober
Unterrichtsform:
  • Lehre
Studienart:
  • Vollzeit
Credits (ECTS): 180
Sprachen: Deutsch 
8.852389,53.107753

Lage University of Bremen

Das Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaft (WiWi) gehört zu den Studiengängen des gleichnamigen Fachbereichs. Er wird seit dem Wintersemester 2008/2009 als sechssemestriger Bachelorstudiengang mit dem Abschlussgrad "Bachelor of Science" (B.Sc.) angeboten.

Zum Studienjahr 2010/2011 ist eine überarbeitete Prüfungsordnung in Kraft getreten. In ihr sind die Erfahrungen der ersten Jahre "Bachelorstudium" eingeflossen. Mit der Reform bleibt der Fachbereich jedoch dem Gestaltungsgrundsatz „Von der Vermittlung allgemeiner Grundlagen zur Behandlung zunehmend spezieller betriebs- und volkswirtschaftlicher Inhalte“ treu. Entsprechend stehen in der ersten Hälfte des Studiums die Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre im Mittelpunkt. Das Lehrangebot wird dabei ergänzt um methodische Fächer wie Mathematik, Statistik und Projektmanagement. In der zweiten Hälfte des Studiums wird das Studium in seinem Schwerpunkt "Globalisierung" fortgeführt. Der Schwerpunkt unterteilt sich in die Bereiche „Industrie und Globalisierung“ sowie „Staat und Globalisierung“.

Mit dem Bachelor Nebenfach Wirtschaftswissenschaft wird Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich grundlegendes Wissen der Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre anzueignen, welches das Wissensspektrum des Hauptfaches erweitert.


Inhalte

Das Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaft wird im Vollfach mit einer Regelstudienzeit von sechs Fachsemestern studiert. In den ersten drei Semestern erfolgt die fachliche Grundlagenausbildung. Sie umfasst betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und methodische Inhalte. Im vierten Semester beginnen die Studierenden mit dem Studienschwerpunkt "Globalisierung", in dessen fachspezifischen Kontext auch Schlüsselkompetenzen wie wissenschaftliches Arbeiten und Teamarbeit vermittelt werden.

Das Studium im Bachelornebenfach Wirtschaftswissenschaft vermittelt Grundbegriffe und allgemeine Zusammenhänge in den wesentlichen Fachgebieten der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre.

Studienverlaufsplan

Das wirtschaftswissenschaftliche Bachelorstudium gliedert sich im Vollfach in sieben Bereiche:

* Basis der Betriebswirtschaftslehre: Rechnungswesen & Abschluss, Marketing, Unternehmensbesteuerung sowie Produktion & Logistik.
* Basis der Volkswirtschaftslehre: Einführung in die VWL, Mikroökonomie, Makroökonomie sowie Finanzwissenschaft.
* Methoden: Mathematik, Statistik und Projektmanagement.
* Studienschwerpunkt: Globalisierung mit den Modulen "Industrie und Globalisierung" und "Staat und Globalisierung".
* Wahlpflichtbereich: Ökonometrie, Operations Research
* Abschlussmodul: Bachelorarbeit mit Seminar
* General Studies (vgl. Abschnitt General Studies).

Das Studium wird im sechsten Semester mit der Bachelorarbeit abgeschlossen.
Im Bachelornebenfach Wirtschaftswissenschaft haben die Studierenden im Pflichtbereich die Module: Einführung in die VWL, Einführung in die BWL, Mikroökonomie sowie Rechnungswesen & Abschluss. Im Wahlpflichtbereich entscheidet man sich für einen betriebswirtschaftlichen oder volkwirtschaftlichen Schwerpunkt.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Vollfach Wirtschaftswissenschaft sind alle Module der Grundlagenausbildung und dem Bereich der Volkswirtschaftslehre verpflichtend. Im fortgeschrittenen Studium stehen den Studierenden Pflicht- und Wahlpflichtfächer zur Verfügung.
Im Bachelornebenfach sind alle Lehrveranstaltungen des Pflichtbereichs zu belegen. Den Wahlpflichtbereichen BWL und VWL sind jeweils Pflichtfächer zugeordnet.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Der Bachelorstudiengang WiWi (VF) weist in den ersten drei Fachsemestern eine höhere Präsenzzeit auf. Neben Vorlesungen werden zu vielen Fächern Übungen und Tutorien angeboten. Dadurch wird den Studienanfängern der Einstieg in das Studium erleichtert und die Umstellung von Schule auf das Studium durch den Fachbereich insbesondere auch durch die Professoren und deren Mitarbeiter begleitet. In der zweiten Studienhälfte stehen Seminare und das Projektmodul im Vordergrund, in deren Mittelpunkt wissenschaftliches und selbstständiges Arbeiten stehen. Die Abschlussprüfung bildet die Bachelorarbeit, die durch ein Seminar begleitet wird.
Mit den Begriffen Vorlesung (V), Seminar (S), Projekt (P), Übung (Ü) und Tutorium (T) werden die verschiedenen Veranstaltungstypen bezeichnet.

Vorlesungen sind Veranstaltungen, in denen ein Dozent größtenteils referiert und Studierende überwiegend zuhören. Gerade in den ersten Fachsemestern kommt diese Veranstaltungsform aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen verstärkt zum Einsatz. Die Vorlesungen werden häufig durch Übungen und Tutorien ergänzt. Innerhalb der Übungen werden einzelne Themen und Fragen aus der Vorlesung aufgegriffen und vertiefend diskutiert. Übungen werden in der Regel durch den Anbieter der Vorlesung oder den jeweiligen wissenschaftlichen Mitarbeitern angeboten. Tutorien sind von Studierenden höherer Semester geleitete Veranstaltungen, die zur Vertiefung der Inhalte von methodisch orientierten Fächern dienen. Übungen und Tutorien werden nur im Zusammenhang mit Vorlesungen belegt. Im Studiengang BWL werden Vorlesungen teilweise durch multimediale Lehreinheiten - Mobile Lectures - ergänzt.

Seminare sind im Gegensatz zu einer Vorlesung stärker auf Beteiligung der Studierenden ausgerichtet. In einem Lehrgespräch werden die Themen des Seminars diskutiert. Studierende können hier Referate zum Seminarthema übernehmen. Dieser Veranstaltungstyp kommt in erster Linie im fortgeschrittenen Studium zum Einsatz.

Im Projekt wenden die Studierenden ihr bereits erworbenes Wissen bei der Lösung von Fallstudien und fachspezifischen Fragestellungen an. Die Präsenzveranstaltung nimmt hier nur einen geringen Umfang ein.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Im Studiengang Wirtschaftswissenschaft findet eine gezielte Ausrichtung auf den Schwerpunkt Globalisierung statt.

Im Nebenfach Wirtschaftswissenschaft erfolgt keine Schwerpunktsetzung.

General Studies

In den Fächern der General Studies geht es um den Erwerb allgemeiner Kompetenzen, die der Berufsorientierung und Berufsqualifizierung dienen.
Im Bachelorstudiengang WiWi sind in diesen Studienbereich sowohl fachbezogene Veranstaltungen (z.B. Nachhaltiges Management und Recht) als auch methodische Fächer (Analyse von Wirtschaftsdaten) integriert. Eine Besonderheit des Bachelorstudiengangs ist der Bereich „ISES – Integriertes Sozialwissenschaftliches Eingangsstudium". ISES ermöglicht den Studierenden im ersten Fachsemester einen Einblick in sozialwissenschaftliche Veranstaltungen angrenzender Studiengänge.

Daneben wird die Einordnung der Ökonomie und ihrer Studiengänge in den sozialwissenschaftlichen Kontext sichtbar, was gerade für interdisziplinäres Denken und Arbeiten eine Grundlage schafft. Studienanfänger, die bei der Wahl ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs unentschlossen waren, erhalten die Möglichkeit, diese nochmals vergleichend kritisch zu überprüfen.

Im Wahlbereich der General Studies können die Studierenden aus einem Angebot unterschiedlicher Fächer (Fremdsprachenkurse, Berufsfeldorientierung, wissenschaftliches Arbeiten u.v.m.) wählen.

Im Nebenfach Wirtschaftswissenschaft werden die General Studies durch das gewählte Hauptfach festgelegt.

Praktikum

Praktika werden den Studierenden grundsätzlich empfohlen. Sie gehören im Bachelorstudiengang WiWi (VF) zu den Wahlmöglichkeiten des Bereichs General Studies. Um Kreditpunkte für ein Praktikum in den General Studies zu erhalten, muss dieses mindestens von fünfwöchiger Dauer sein. Bei der Suche nach Praktikumsplätzen werden die Studierenden durch das Career Center der Universität Bremen und das Büro für Praxis und Internationales des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft unterstützt.

Auslandssemester

Es sind keine Auslandssemester vorgeschrieben; sie werden jedoch empfohlen. Ein Auslandssemester lässt sich auf Grundlage des empfohlenen Studienverlaufplans am besten in das vierte oder fünfte Fachsemester integrieren.
Hilfestellung bei der Organisation eines Auslandssemesters bietet das Büro für Praxis und Internationales des Fachbereichs an.

Zur Bewerbung um einen Studienplatz im Ausland sind die notwendigen Fremdsprachenanforderungen zu prüfen. Im Rahmen des Sokrates/Erasmus Programms ist das Niveau B2 der jeweiligen Unterrichtssprache der Gastuniversität nachzuweisen.

Prüfungen und Prüfungsformen

Alle Prüfungen im Bachelorstudiengang WiWi erfolgen studienbegleitend. Zu den Prüfungsformen zählt zunächst die klassische schriftliche Prüfung (Klausur), die je nach Fach in ihrer Dauer variiert. Klausuren werden vorzugsweise in den ersten Fachsemestern angeboten, da die Anzahl der Prüfungsteilnehmer sehr hoch ist. In einigen Fächern werden sogenannte elektronische Klausuren im Testcenter der Universität Bremen durchgeführt.

Mündliche Prüfungen, Referate, Hausarbeiten und Projektarbeiten werden in erster Linie im fortgeschrittenen Studium angeboten. In vielen Fächern sind auch sogenannte Portfolios zugelassen. Diese Prüfungsform ermöglicht, dass auch „kleinere“ Prüfungen während der Vorlesungszeit in der Gesamtnote berücksichtigt werden können.

Sofern mehrere Prüfungsformen in einem Fach zulässig sind, wird zu Beginn des Semesters den Studierenden mitgeteilt, welche Prüfungsform im jeweiligen Semester durchgeführt wird. Die regulären Klausuren und mündliche Prüfungen finden im Anschluss an die Vorlesungszeit statt. Die Wiederholungsprüfungen werden regelhaft zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt.

Besonderheiten Studium / Sonstiges

Implementierung eines Mentorenprogramms zum WS 2010/2011, das zur Verbesserung der Betreuung durch die Lehrstühle beiträgt.
Umfangreiche Beratungsangebote durch das Studienzentrum Wirtschaftswissenschaft und das Büro für Praxis und Internationales.
Evaluation der Lehre mittels: Online-Lehrveranstaltungsevaluationen, Fokusrunden mit Studierenden, intensive Gespräche mit dem StugA (Fachschaft) sowie Dies academicus.

Anforderungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung)

* Bewerbung im Vollfach: Englischkenntnissen auf dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens
Teilnahme an einem Online-Selfassessment (Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest) zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium
* Bewerbung im Komplementärfach: Englischkenntnissen auf dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens
Teilnahme an einem Online-Selfassessment (Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest) zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium

Bereits zum Bewerbungszeitpunkt sind englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 European Framework nachzuweisen.
Bis zur Anmeldung zum Studienschwerpunkt zu Beginn des vierten Fachsemesters (WiWi VF)wird der Nachweis von englischen Sprachkenntnissen auf dem Niveau B2 verlangt. Das Fremdsprachenzentrum bietet zur Vorbereitung auf die Sprachprüfungen Englischkurse an, die bis zu einem Umfang von neun CP auch in das Studium eingebracht werden können.

Weitere Voraussetzungen

Benötigter Abschluss: Abitur oder gleichwertig
Benötigte Berufserfahrung Nicht angegeben

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